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... immer noch sehr groß.« In der Person des Juniorchefs Elio Zagato fand Spada sowohl einen Mentor als auch eine Kontrastfigur. Als der Aston DB4GTZ bei der Earls Court Motor Show 1960 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, hatten die beiden bereits den prächtigen Alfa Romeo Giulietta SZ ‚Coda Tronca‘ aus dem Boden gestampft. »Elio war ein erfolgreicher Rennfahrer und hatte exakte Vorstellungen darüber, wie ein Zagato aussehen sollte«, sagt Spada. »Zu der Zeit kopierten viele Autobauer die Amerikaner, mit viel Chrom. Davon wollte Elio nichts wissen, er mochte keine Verzierungen. Für ihn musste ein Auto leicht und aerodynamisch sein. Ohne Firlefanz. Deshalb verbrachten wir viele Stunden mit Testfahrten auf italienischen Autobahnen. Der Coda Tronca war gegen- über dem SZ mit dem runden Heck ein großer Schritt nach vorn, er gewann schon bald sein erstes Rennen. Das führte dann zu den Alfa Romeo TZ – Tubolare Zagato –, wenngleich der TZ1 als Abarth-Projekt angefangen hatte.« In den 1960er Jahren erlebte Zagato seinen kreativen Höhepunkt. Es war aber auch die Zeit, in der sich immer mehr neue Konstruktionsmethoden gegenüber traditionellen Verfahren durchsetzten. Gab es am Anfang vorwiegend Einzelanfertigungen und noch viele Produktionsläufe mit kleinen Stückzahlen, so entschied sich Zagato schließlich für die Serienproduktion und ging mit dem von Spada ...
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