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... das ein Fünftel der Bodenfläche der ganzen Schweiz einnimmt, mit Leidenschaft gekämpft. Seit der Mobilisierung verkehren zahlreiche Heeresautomobile, und dadurch hat sich ein großer Teil der Bevölkerung überzeugt, daß der Motorwagen doch nicht ganz das Teufelsfuhrwerk ist, als das er von der Hetzpresse einst dargestellt wurde. Die Regierung ist entschlossen, die Öffnung der Graubündner Straßen zu beantragen, und selbst die Verwaltung der Rätischen Bahn, die wie andere Verkehrsgesellschaften um die Äußerung ihrer Meinung angegangen wurde, hat nichts gegen die Zulassung des Automobils einzuwenden, — wenn es auf den Fernverkehr über bestimmte Pässe beschränkt und vom Lokalverkehr ausgeschlossen wird. Da zu viele Privatinteressen geschädigt würden, ist auf eine gänzliche Freigabe der Graubündner Straßen nicht zu rechnen, und den grimmigsten Widerstand leisten die Angehörigen des Fuhrhaltereigewerbes, das natürlich gewaltig beeinträchtigt wurde, sobald die Bergposten mit Automobilen betrieben werden, während jetzt die Fuhrhalter aus der Übernahme des Pferdepostbetriebes so. großen Nutzen ziehen, daß die eidgenössische Postverwaltung ausnahmslos für jede Bergpostlinie alljährliche Ausfälle erleidet, die teilweise in viele Tausende gehen. in Betracht kommen, da die Liebesgaben bis spätestens zu Pfingsten (27. Mai) in Besitz ...
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