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... nicht unter eben diesen Verhältnissen erprobt. Nun gehören der Gotthardpass und die Furka ja auch nicht zum täglichen Brot des schweizerischen Automobilisten; aber wohl jedes Fahrzeug kommt hin und wieder in die Lage, seine Fähigkeiten an der Steigung und im Herr- .die Fähigkeiten an der Steigung und im Gefälle . . . . .les aptitudes dans les rampes et en descente . . Gefälle demonstrieren zu müssen, und einen guten Ruf können nur solche Wagen auf die Dauer erreichen, die sich auch im Gebirge, und zwar im Sommer wie im Winter, bewähren. Wie steht es nun mit dem schweizerischen Automobilisten ? Darf auch er einige besondere Ansprüche anmelden ? Wer Gelegenheit hatte, mit Autofahrern aus allen Kantonen, Berufsgruppen und Gesellschaftsschichten in engeren Kontakt zu kommen, hat bestimmt festgestellt, dass der Föderalismus auch unter den Automobilisten blüht und gedeiht. Der schlanke Tessiner nimmt mit einem kleineren Wagen vorlieb als der stämmige Emmentaler; der lebensfreudige Zürcher Geschäftsmann und seine elegante Frau wünschen mehr Chrom als der bedächtige Urn^r, und ein Wagen, der dem Basler Sportler zu wenig rassig ist, erscheint dem Waadtländer Weinbauern als viel zu schnell. Leider sind die Zeiten vorbei, wo man Autos sozusagen nach Mass bestellen konnte; heute gehört das Motorfahrzeug zusammen mit dem Füllfederhalter, dem Radioapparat, dem ...
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