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... Tankstelle neue Reifen zu bekommen, wurde jäh betrogen. „Mein Jott, Justav, wenn das man jut jeht", sagte ich mir. Auf schöner breiter Straße geht die Fahrt nach Bukarest. Die Brücke über den Argesul ist gesprengt. Mit aller, in langen Jahren erworbenen Raffinesse gilt es über die Notbrücke zu kommen, ohne in dem weichen Boden stecken zu bleiben. Es gelingt. Eine zweite Notbrücke wird passiert. Schon glaube ich, das Rennen gewonnen zu haben, da, kurz vor dem Ziel, bricht das Pferd nieder, d. h, mein Auto hat nur noch drei ganze Reifen, der vierte ist defekt. Der Rittmeister besteigt ein anderes, zufällig vorüberfahrendes Auto. Gummilösung zum Flicken der Schläuche gibt es schon lange nicht mehr, also wird der defekte Schlauch herausgenommen und der Reifen, soviel nur hineingeht, voll Stroh gestopft, dann geht es langsam, tucke tucke tucke, die noch fehlenden paar Kilometer nach Bukarest hinein. Wie auf der ganzen Strecke, so kommt mir auch jetzt noch ein Flüchtlingswagen nach dem andern entgegen, die nach ihren Dörfern zurückfluten. Es sind noch keine 36 Stunden her, daß unsere braven Truppen als Sieger in die Hauptstadt Rumäniens eingezogen sind und ich habe Mühe, bis ich mich zum Generalkommando und dem Hotel durchgefragt habe, in dem Rittmeister v. G. abgestiegen ist. Es lag an der Calea Victoria, dem Atheneum gegenüber. Dort bekomme ...
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