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... über lebendigen Kräften ins Auge fallen. Dabei denken wir durchaus nicht an Rechenmätzchen derart, daß ein Dampf-, Benzoloder x-Motor deswegen billiger als ein ,,Hafermotor" sei, weil er in der Zeit seiner Nichtbenutzung nichts „fresse". Daß der von vielen so gern angeführte Konservativismus unserer Landwirte der Einführung motorischer landwirtschaftlicher Geräte entgegenstünde, glauben wir kaum. Auch da hat der Krieg seinen Einfluß ausgeübt. Wieviel mehr Sinn und Verständnis für Technik hat er unserem Volke gebracht. Wie oft haben unsere Landwirte in Feldgrau in den besetzten Gebieten mit Motorgeräten arbeiten gesehen und selbst gearbeitet und haben die Vorzüge dieser Bewirtschaftungsart kennen gelernt. Da nun aber die Maschine nur in der Hand des Kundigen alles leistet, was sie soll, und vor allem ihre Leistungsfähigkeit denkbar lange erhält, interessiert die Antwort auf die Frage, ob nun auch gleich geeignete Arbeitskräfte zur Bedienung dieser Maschinen vorhanden sein werden. Wir glauben, diese Frage ohne weiteres bejahen zu dürfen. Ein dankbares Beschäftigungsfeld wird die Wartung landwirtschaftlicher Maschinen für Kriegsinvalide sein. Während der landwirtschaftliche Handarbeiter nur im Vollbesitz seiner Glieder und Kräfte Ersprieß- liches leisten kann, vermag beispielsweise ein Maschinenwärter mit künstlichem Fuße seine Tätigkeit ...
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