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... viel unter Klopfen leidet, der tut tat sächlich gut daran, sich eine vom Führersitz aus zu bedienende Zündzeitpunkt-Verstellung einbauen zu lassen. Die Klopffestigkeit der heu tigen Kraftstoffe schwankt stark, so daß ein Rückstellen des Zündauto maten häufig nicht genügt. So genau aber auch jeder Kraftfahrer das Klopfen kennt, so wenig genau wissen die meisten Kraftfahrer trotz aller jahrelangen Diskussion des Themas darüber Bescheid, wie es sich eigentlich mit dem Klopfen verhält. Man weiß, daß dem heutigen Benzin winzige Mengen von Tetraäthylblei zugesetzt werden und daß diese das Klopfen verringern. Man weiß auch, daß dadurch unser heutiges Benzin immerhin als giftig bezeichnet werden muß, so daß man Autobenzin für Taschenfeuerzeuge besser meidet. Wenn man sich klar macht, daß unser Benzinmotor dadurch Arbeit leistet, daß eine Kette zahlreicher kleiner Explosionen die Kolben in den Zylindern herunterzwingt, dann muß man sich eigentlich bannig wun dem, daß unsere Motoren nicht immer klopfen. Hört man dann gar noch davon, daß theoretisch beim Benzinmotor eine „Gleichraumver brennung“ stattfinde, in anderen Worten die Verbrennung im oberen Totpunkte schon zu Ende sein soll, bevor der Kolben sich wieder merk lich nach unten bewegt und dadurch das Gefängnis der Explosion ver größert, dann wundert man sich erst recht, daß unsere Motoren für gewöhnlich ...
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