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... überschritt. Auch Enzo Ferrari soll gerne auf Kosten seiner Fahrer experimentiert haben (Wie brüllte er, angeblich und melodramatisch, als Lauda seine Kündigung einreichte? »Fahrer verlassen Ferrari, weil sie gefeuert werden oder liegend ... « – sprich: letzter Stopp ist im Leichenschauhaus). Auf jeden Fall waren die Rollen klar verteilt: Auf der einen Seite die Konstrukteure und Hersteller – neben den großen Marken jede Menge kleiner Garagisten, deren Ambitionen und Visionen nur in den seltensten Fällen mit ihren finanziellen Möglichkeiten korrelierten. Und auf der anderen Seite die Fahrer, die sich für die extra Sekunde und die Chance auf den schnellen Ruhm furchtlos und mutig in die Kisten setzten, die dann die Experimente der Konstrukteure im Grenzbereich zwischen Leben und Tod ausloten. Vereint vom gemeinsamen Bestreben, möglichst schnell zu Helden zu werden. Dass deutlich mehr Fahrer als Konstrukteure so – cool, mutig und zu Tode stürzend – den schnellen Heldenstatus erreichten, belegt einmal mehr unsere These, dass ein früher Tod dafür nicht ganz unwichtig war. Ganz wenige dieser Fahrer schafften es, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Denn natürlich war der Bau eines eigenen Rennwagens keine ganz triviale Angelegenheit. Vor allem, wenn man damit auch noch Siegchancen haben und das Unterfangen am Ende auch ...
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