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... ein Luft-Gas-Gemisch nach seiner Zündung die Kugel bzw. den Pfropfen mit einem lauten Knall hinausschleudert. Und die Zündung des Gemischs erfolgt durch ei nen Funkensprung zwischen zwei Elek troden. Diese Pistole demonstrierte Graf Volta einmal bei seinem Vortrag an der Mili tärschule in Saint-Cyr (Frankreich). Die sem Anlass wohnte auch der Major Isaac de Rivaz aus der Republik Wallis bei. Von de Rivazzu Lenoir Nach dem Abschied vom Militärdienst und wieder zu Hause in Sitten beginnt Major de Rivaz über diese Demonstra tion nachzudenken: Als Schusswaffe ist die Voltasche-Pistole gewiss ungeeignet, aber man könnte doch versuchen, mit diesem Prinzip einen Motor zu bauen und mit seiner Kraft einen Wagen in Be wegung zu bringen. Den Überlegungen folgten praktische Experimente. Wie weit die Arbeiten des Herrn Major ge kommen sind und wie sein «Auto» aus gesehen hat, wissen wir leider nicht ganz genau. Hingegen dient uns die Pa tentschrift vom 30.Januar 1807 mit ei nem Prinzipschema als zuverlässiger Beweis, dass diese Arbeiten mehr als nur reine Spekulationen waren. Europa hatte damals jedoch andere Sorgen (Na poleon!), und der Verbrennungsmotor musste deshalb noch mehr als fünfzig Jahre lang warten, um wiederentdeckt zu werden. Im Jahre 1860 erhielt der in Frankreich lebende Belgier Etienne Lenoir ein Pa tent für seinen mit Leuchtgas arbeiten den Verbrennungsmotor. ...
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