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... die ersten Europä er, die so etwas in USA machten und Zukunftsstudien und Kon zepte von hoch qualifizierten, aber völlig unbefangenen ameri kanischen Mitarbeitern entwikkeln ließen.“ Die Japaner mach ten das schon länger - mit Erfolg. Selbständiges und kreatives Ar beiten wird erwartet, ohne den Balllast einer Bürokratie und oh ne unnötiges Personal. „Im er sten Jahr hatte noch nicht einmal der Generaldirektor eine Sekre tärin“, stellt Larsson auch heute noch nicht ohne Stolz fest. Aus Los Angeles hat der ne ben seiner Muttersprache Eng lisch und Deutsch sprechende Schwede eine wesentliche Er kenntnis mitgebracht: „Die USA sind weltweit für Automobile der einzige wirklich offene Markt, Europa hat noch nicht den rich tigen Konkurrenzkampf erlebt.“ Und es sind in erster Linie die Ja paner, die diesen erbarmungslo sen Kampf führen. Doch das sagt der freundliche Larsson nicht. Hat er Angst vor der neuen Aufgabe bei Audi, auf einem Stuhl, der nicht gerade als Ruhe kissen gilt, zumal bei einem gna denlosen Chef wie Ferdinand Piëch, der dazu noch selbst enga gierter Ingenieur ist? „Ich habe nie Angst“, versichert Larsson glaubwürdig, „aber Respekt.“ Respekt vor allem vor der ja panischen Konkurrenz, vor deren Fähigkeit, sehr gute Qualität zu günstigen Kosten herzustellen. Hier sieht er die Hauptaufgabe für die nächsten zehn Jahre. ...
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