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... mehr als Nick Heidfeld. Und er erwägt deshalb, auf KERS und die 82 zusätzlichen PS, die jeder Pilot 6,66 Sekunden lang pro Runde abrufen darf, zu verzichten. Außerdem haben die Wintertests gezeigt, dass die zusätzlichen Hybrid-Kilos in den Seitenkästen die Reifen über Gebühr belasten. Könnte Mario Theissens Umwelt- Winterkampagne am Ende gänzlich verpuffen? Einer, der sich schon früh gegen die Hybrid-Technik ent schieden hatte, war ausgerechnet Hybrid-Pionier Toyota. Man berechnete alle Eventualitäten - und entschied sich, ein konsequent KERS-freies Auto zu bauen. Dass es offensichtlich auch ohne die Extra-Power aus den Batterien geht, hat das Überraschungsteam der Wintersaison bereits bewiesen: die Ex-Honda-Crew, die jetzt unter BrawnGP firmiert und statt Hondanun auf Mercedes-Power baut. Die Hinterbänkler der letzten Sai son, Jenson Button und Rubens Barri chello, fuhren im Winter in einer ande ren Liga. Und die Favoriten des vergangenen Jahres? Ferrari war bei den Testfahrten wenigstens vorn mit dabei. McLaren- Mercedes hat sich im Winter dagegen auf den hinteren Rängen eingenistet. Dabei fährt man das wohl leichteste KERS-System an Bord. Aber die Aerodynamik funktioniert überhaupt nicht. Das Team zahlt jetzt offensichtlich für die Sünden der letzten Saison: Zu lange wurde für das letztjährige Auto entwickelt, das völ lig neue Auto eher ...
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