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... tobte Gustaf Larson bei der feierli chen Premierenfahrt, „du hast das Pferd verkehrt herum ein gespannt.“ Die Firma Volvo kam trotzdem in die Gänge, aber sie brauchte beinahe 70 Jahre, um den Mut zu ei nem Firmenmuseum zu finden - dem größten al ler Rückwärtsgänge. Heinz Linninger fährt Automatik, ei nen silbernen Dienst- Kombi 760 GLE. Aber das hat nichts zu be deuten, denn niemand bei Volvo sitzt so oft im restaurierten alten Jakob wie er. Auch nicht der neue Konzernchef So ren Gyll, der den gebürti gen Wiener damit beauf tragt hat, ein Volvo-Mu seum für die Eröffnung im Herbst herzurichten. Linninger hat die Lizenz zum Löten. Und sein Chef hat einen dankbaren Mitarbeiter: „Gyll weiß, was die Vergangenheit wert ist.“ Doch eines darf die wertvolle Volvo-Retrospektive nicht seinteuer. Um einen ehemaligen Spei sesaal der pleite gegangenen Arendal-Werft an der nördli chen Hafeneinfahrt Göteborgs mit antiken Vehikeln zu bestükken, muß der 49jährige Lin ninger ein Inkasso betreiben, das in etwa so funktioniert: „Manchmal kaufe ich 30 alte Volvo für billiges Geld. 20 be halte ich, und die anderen zehn verkaufe ich so teuer wie mög lich weiter. Davon kaufe ich dann wieder 20 billige ein.“ Ein Herz und ein paar Kronen, das muß genügen. Viel mehr hatte Heinz Lin ninger auch seinerzeit nicht, als er vor 25 Jahren mit der Öster ...
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