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... den Karriere typen, die vorzugswei se in solchen Autos sitzen sol len, findet wenig Rückhalt in der Bilanz des Marktes. Die gut situierten Kreise der Unterneh mer, Freiberufler und der lei tenden Angestellten machen 20 Prozent der Käuferschaft eines Mercedes 190 aus und 25 Pro zent der Kunden eines Dreier- BMW. Mercedes bekennt sich da sogar ganz offen zu einer re lativen Mehrheit von 25 Pro zent Pensionären. Die Rent nerrate taucht in den statisti schen Verlautbarungen von BMW zwar nicht auf, aber eine gewaltige Abweichung ist bei den Gesetzmäßigkeiten des Marktes kaum zu erwarten. In manchen Punkten allerdings stimmen Daumenpeilung und seriöse Statistik dann doch überein: Die forsch Motorisier ten sind jünger als die Zahmen: Der erste Besitzer eines BMW 325i ist zehn Jahre jünger als der typische 325e-Käufer. Bei Mer cedes sind die Differenzen ge ringer. Zwischen den Jungen im 190 E und den Alten im 190 D weist die Statistik eine Spanne von fünf bis sechs Jahren nach. Sind es schon nicht Dynamik und Jugend, die das Geschäft in dieser Klasse nun auch für Audi attraktiv und größerer Anstren gung wert machen, so bleibt das relativ hohe Einkommen der ty pischen Kundschaft allemal verlockend. Vor allem wer sich Leistung leistet, verdient in der Regel gut. Mit 5000 bis 6000 Mark netto beziffert BMW das Monatsgehalt seiner 325i-Kunden. ...
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