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... so gerecht wie damals, als das größte amerika nische Automagazin den Ferrariund Porsche-Werksfahrer Dan Gurney schlicht als künftigen US-Präsidenten vorschlug. Eineinhalb Stunden bevor Juan Fangio II. im japanischen Eagle von der Pole-Position den 24 Stunden-Marathon eröffnete, wurde Dan Gurney, der im Alter von 60 Jahren nichts von seiner imposanten Hünenhaftigkeit eingebüßt hat, in der Steilkurve vor den Boxen schon als Sieger abgewunkenin jenem knallroten Lotus 19 Ford, in dem er vor 30 Jahren das Drei- Stunden-Rennen in Daytona gewonnen hatte. Für diese Reminiszenz an eine Zeit ohne Schikanen und ohne Luftmengenbe grenzer unterbrachen sogar die High School-Garden ihr Cheerleader-Konzert, üblicherweise die choreographierteÜberleitung zum Gebet des Rennpfarrers und dem Zuschauer-Chor der Nationalhymne. Bernd Schneider im zweiten Joest-Porsche bekam jene gesammelten Schicksals schläge, die 24 Stunden-Rennen bisweilen in biblische Prüfungen verwandeln, schon zehn Minuten nach Rennbeginn zu spüren. Ein kräftiger Verbremser verhalf ihm zum frühen Reifenwechsel-Boxenstopp. Der Verbremser war menschliche Wirkung je ner technischen Ursache, die die beiden Joest-Teams schon im Training geplagt hat- Ergebnisse 1. Hasemi/Hoshino/Suzuki, Nissan R91 CP, 762 Runden à insgesamt 4362 Kilo meter, Durchschnitt 181,53 km/h; 2. Jones/D. ...
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