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... City am liebsten Taxi — es mußte aber ein standesgemä ßes sein. Und daß Rolls-Royce in frü heren Zeiten ganz offensicht lich nicht allein Leisetreter be diente, belegt die „Continental Device“-Ausrüstung des 1929 präsentierten Phantom II. Sie ermöglichte es, per Hand rad mit der mahnenden In schrift „Do not use in Great Britain“ eine Auspuffklappe zu öffnen, um die perplexen Kontinental-Europäer mit un standesgemäßem Motoren-Getöse in Angst und Schrecken zu versetzen. Solch amüsante Details sind in der Anfang des Jahres erschie nenen ersten deutschsprachi gen „Geschichte der Marken Rolls-Royce und Bentley“ nachzulesen. Autor Klaus-Josef Roßfeldt und Verleger Karl Brink mann, beide Mitglieder der deutschen Sektion des Rolls- Royce Enthusiasts’ Club in Iserlohn, informieren freilich nicht nur über Erbauliches, sondern auch über Firmen- Hintergründe. So erfährt der Leser unter an derem, daß Rolls-Royce 1951 letztmals eine Motorleistungs-1 Angabe machte und daß die Farbe des Markenzeichens in den dreißiger Jahren nicht et wa wegen des Todes von Sir Frederick Henry Royce von Rot auf Schwarz umgestellt wurde. Der Grund war viel mehr ästhetischer Natur: Rot harmonierte nicht mit allen Karosserie-F arben. Ihren ersten Versuch als Buch verleger unternahmen die bei den Rolls-Enthusiasten im üb rigen auf eigenes Risiko. Klaus-Josef ...
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