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... zumin dest maßvoller. Die Länge der Ausstattungsliste jedoch - dar über sollte man sich im klaren sein - kann für die Beurteilung eines Autos nur wenig Aussage kraft haben, wenn es an techni schen Qualitäten mangelt. Obwohl alle sieben Konkurren ten in einer vergleichbaren Lei stungskategorie (zwischen 86 und 100 PS) rangieren, gibt es antriebsseitig doch zwei we sentliche Unterschiede. Wäh rend Daimler-Benz als einziger Diesel-Hersteller auf dem Vor kammer-Prinzip beharrt und dafür Argumente wie längere Lebensdauer sowie geringere Geräuschund Schadstoffemis sion anführt, wendet die Kon kurrenz das populärere Wirbel kammer-Prinzip an. Dieses Verfahren (siehe Schnittzeich nungen auf dieser Doppelseite) sorgt theoretisch für höhere Leistungsausbeute und sponta neres Ansprechverhalten auf Lastwechsel. Leistungsfördernd wirkt sich bei den sechs ausgewählten Mercedes-Konkurrenten zu dem der Abgasturbolader aus, eine Kraftspritze, die bauartbe dingt bei hochverdichteten und drehmomentstarken Dieseln grundsätzlich zu einer harmoni scheren Leistungsentfaltung führt als bei vergleichbaren Ot tomotoren. Die Schwaben hin gegen setzen zumindest in die ser Klasse auf einen konventio nellen Saugmotor, obwohl der hierzulande noch nicht erhältli che Luxus-Kombi 300 TD Tur bodiesel beweist, daß auch bei Daimler-Benz die Turbo-Technik ...
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