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... Tradition verpflichtet - im Falle des Lancia Thesis 3.0 zu stilvoller Erscheinung und Distanz zur Norm. Wie die große Limousine diesen Anspruch einlöst, klärt der Test. Ein Gesicht in der Menge: Grill und Scheinwerfer bestimmen den Charakter A bgesehen vom blaublütigen De sign, von offenporigem Maha goni, von feinem Tuch oder Le der und allem, was sonst noch drin ist im großen Lancia: Was ist dran am neuen Thesis, der nach Leistung, Format und Preis gegen A6, Fünfer und E-Klasse antritt und doch so ganz anders auftritt? Wie auch immer die Antwort ausfallt - eins hat das Flaggschiff im Fiat-Konzern schon bewirkt: Über Lancia wird wieder geredet. Eintauchen in die Masse oder in der Nase bohren geht nicht, höchstens im Schutz der abgedunkelten Fondscheiben. Aber selbst Kommentare wie „plump und hässlich“ oder „kleiner Maybach“ (siehe Design-Kritik Seite 216) sind allemal besser als die Nichtbeachtung, mit der die unauffälligen Vorgänger Thema und Kappa gestraft wurden. Der Mut zum Risiko verdient schon des halb Respekt, weil der Thesis nicht allein mit Noblesse, Individualität und sentimen talem Erinnern im Revier der deutschen Platzhirsche wildert. Denn zum wieder er wachten Selbstbewusstsein der Marke ge hört, dass er sich - wie der ähnlich geartete Renault Vel Satis - technisch auf gleicher Augenhöhe präsentiert und ganz selbstver ständlich ...
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