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... „wenn das so ist, wem willst du denn da nachweinen, wenn die hier alle nur mit angelegten Ohren rumstehen und aussehen wie Piksieben?“ Ein freches Ding, wahrhaftig. Wie gut, daß ich noch das dritte habe, das im allgemei nen etwas besonnener auftritt. „Warte nur“, rief dieses nun um zwei, drei Dezibel zu laut, „das ist ja erst der Anfang. Jetzt erkennst du ja noch in etwa die Familien-Ähnlichkeit. Aber in zehn Jahren, wenn sie terscheiden, dann wirst auch du flennen: Weißt du noch, damals? Als man einen BMW noch von einem Opel unter scheiden konnte...“ „In zehn Jahren“, rief nun mein zweites Ich, „werde ich Lachkrämpfe kriegen, wenn ich an die Verbräuche denke, die sie da heute mit goldenen Lettern an die Dinger dranschreiben. In zehn Jahren wer den wir sagen, daß das die reinsten Sauf-Orgien waren.“ Ich mischte mich nun ein. „Hört mir mal zu“, sagte ich väterlichweise, „daß ihr mir ren vergessen, den Motor ab zustellen. Und das haben sie erst am dritten Ausstellungs tag gemerkt, als ein Kind, das hinter dem Auspuff gespielt hatte, ohnmächtig wurde. Ge hört haben sie es nicht. Kein Mensch hat bemerkt, daß der Achtzylinder-Motor Tag und Nacht lief.“ „Das ist eine hübsche Anek dote“, sagte ich beglückt, „man wird sie sich in 100 Jahren er zählen, wenn man durch ein Automuseum schlendert und vor einem großvolumigen Achtzylinder ...
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