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... konventionelle Bremsen die gleichen Zusatzfunktionen wie das SBC-System bietenaber viel billiger. B ei der 1987 eingeführten Antriebsschlupfregelung mit Bremseneingrifif aktivierte erstmals eine Elektronik selbsttätig die Bremsen. 1995 folgte die Fahr dynamikregelung ESP. Damit wer den zur Stabilisierung in kritischen Situationen einzelne Räder abge bremst. Solche Eingriffe erfordern einen vom Fahrer unabhängigen Bremsdruckaufbau. Dazu wird die im System ohnehin vorhandene ABS-Rückförderpumpe genutzt. Der Druck für den normalen Bremsvorgang wird aber weiterhin vom Fahrer erzeugt. Bei der 2001 im Mercedes SL erstmals eingesetzten, mittlerweile auch in der E-Klasse serienmäßi gen elektrohydraulischen Bremse SBC (Sensotronic Brake Control) obliegt die Druckerzeugung auch für normales Bremsen einer Pum pe, die einen Druckspeicher lädt. Der Fahrer gibt per Pedal nur den Verzögerungswunsch vor, der von Sensoren erfasst wird. Die SBC- Elektronik regelt den entsprechen den Bremsdruck aus dem Speicher über exakt ansteuerbare, analoge Ventile in den Radbremsen. Und zwar für jedes Rad individuell, je nach Fahrsituation. Aber SBC kann noch viel mehr. Damit ist das System Vorreiter bei der Erhöhung von Sicherheit und Komfort. Trotzdem ist derzeit kein Autohersteller bereit, SBC in ein neues Modell einzubauen. Der Grund: SBC ist einfach zu ...
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