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... gut 2,3 Liter Hubraum. Das bringt auf dem Papier etwas mehr Drehmoment, folglich Durchzugskraft, und etwas mehr Laufkultur. Die Pra xis zeigt, daß da was dran ist. Doch der Vorsprung durch diese Audi-Technik bleibt dünn. In der Tat ar beitet der Audi-Fünfzylinder in seiner jüngsten Form im gesamten Drehzahlbe reich eine Spur vibrations ärmer und leiser als der VW-Vierzylinder, der sei nerseits schon erfreulich kultiviert ist. Das Plus macht sich vor allem im Au di 100 bemerkbar, weniger beim Audi 90, was in dessen schlechteren Geräusch- Meßwerten deutlich wird. Daß die Fünfzylinder ihre Geschmeidigkeit auch ei nem besonders weichen Gummibett verdanken, bleibt nicht verborgen. Beim schnellen Gasgeben zappelt der gesamte An triebsblock in seinen Lagern und überträgt spürbare Schläge, die sich bis in den Schalthebel fortpflanzen. Beim VW registriert man solche Lastwechselschläge kaum, freut sich statt dessen über das agilere Anspre chen, das dem kerniger klin genden 16 V-Motor eine sportlichere Note verleiht. Verbesserungswürdig bei allen drei Testwagen zeigte sich indessen die Schaltqualität. Während die sonst leichtgängige Passat- Schaltung beim Herunter schalten vom fünften in den vierten Gang hakte, wehrte sich der heftig wackelnde Schalthebel im Audi 100, und mehr noch im Audi 90, bei schneller Kurvenfahrt gleich ...
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