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... Bevor die erste Silbe gesprochen ist, klatscht der Hinterkopf wie ein Lattentreffer gegen die handgestickten Ledersessel, und im Kopf klickt leise die Löschtaste für alle Beschleunigungs erlebnisse. Wie eine Trägerrakete auf dem Weg zur Umlauf bahn explodieren 1001 PS mit dem Veyron nach vorne. In Zahlen? 2,7 Sekunden von null auf 100 sowie 7,3 auf 200 verspricht Bugatti - es gibt wenig Gründe, daran zu zweifeln. Natürliche Gegner? Keine. Allradportionierte Superlativ- Potenz ohne Rauch, Quietschen oder sonstiges Dragster- Gedöns, aber mit einem Heavy-Metal-Gewitter im Kreuz, als sei der jüngste Tag nahe. Die Strecke zwischen zwei Kurven scheint sich zu einem galaktischen Wurmloch zu verdichten, das man ohne Zeitverlust durcheilt. Das Gaspedal schnellt zurück, die Wastegates blasen zwitschernd Überdruck ab, und ein Vögelchen versteht die Welt nicht mehr. Nun gut, dass ein Veyron schnell ist, unglaublich schnell, dürfte niemanden überraschen. Doch das akustische Aroma der Beschleunigung kreiert den neuen Charme des Grand Sport-Roadsters. Bisher hat der Molsheimer Gepard beim Spurten nur gefaucht, jetzt darf er ohne Rücksicht auf die übliche Cabrio-Contenance durch die Dachluke brüllen. Neidisch schauen die Wolfsburger Eos-Entwickler auf ihre Elsässer Konzern-Kollegen. Für die Passagiere heißt das: Geredet wird nur in den Pausen zwischen den Gas-Orgien. ...
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