Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Jörns war Opel- Champion in der Rennszene. Noch 1924 gipfelte die Modellreihe in einem 7,8 Liter-Sechszylinder, die Hubraumstaf felung bediente jeden auffindbaren Kun den, doch in Gestalt des Einliter-Opel „Laubfrosch“ kam die Fließband-Ära. Das Muster stammte wieder aus Frankreich, Ci troen klagte bitterlich, doch Opel wußte sich wieder zu qualifizieren und kämpfte wacker auch um Positionen in gehobenen Klassen gegen die übermächtige Konkurrenz preis werter Amerikaner. Das Styling aus den USA, vor allem von Packard, wußten die Rüsselsheimer nachzuempfinden, und 1929 wagten sie ihren Cadillac namens Opel Re gent mit Sechsliter-Achtzylindermotor und luxuriösen Karosserien. Von den fünf Opel-Brüdern war einer im Krieg gefallen, Carl starb 1927 und Hein rich 1928. Während der agile Fritz die Mo dellpolitik betrieb, zählte Kommerzienrat Wilhelm von Opel sorgenvoll die Zechinen, die nach der Erbschaftssteuer übrig blieben. Ergebnis war der Einstieg von Ge neral Motors in Rüsselsheim, just vor der Weltwirtschaftskrise. Die Amerikaner hätten sonst ein eigenes Montagewerk errichtet und konnten For derungen stellen: Opel mußte die wenigen verkauften Regent für teures Geld zurück holen und verschrotten, nur 25 wurden ins gesamt gebaut. Regent hieß dann 1932 ein bescheidener 1,8-Liter, doch General Motors war durch aus bestrebt, viel Hubraum für geringe ...
Kommentare