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... Rädern durch den Motor hindurch zurückgeführt werden musste. Er löste dies jedoch auf meisterliche Art: Ein neu gegossener Motorblock wurde mit einer tiefen Ölwanne versehen, durch welche die Antriebswelle verlief. Der Motor selber war typisch «Lamborghini»: 12 Zylinder in einer 60°-V-Stellung, versehen mit zwei obenliegenden Nockenwellen je Zylinderreihe. Mit einem Bohrung/Hub-Verhältnis von 85 x 73 mm betrug der Zylinderinhalt 4971 cm3, was Stanzani ganze 440 PS auf die Wasserbremse lieferte. Das Fahrgestell könnte fast als primitiv bezeichnet werden: ein halbes Monocoque, verstärkt mit Vierkantrohr und Stahlplatten. Für den Prototyp genügte diese Konstruktion jedoch. Die Carrosserie sollte selbstverständlich wieder bei Bertone entworfen und gebaut werden. Dazu erhielt Marcello Gandini, damals Bertones Chefdesigner, freie Hand. Gandini hatte u. a. bereits den Miura und den Alfa Romeo Carabo gezeichnet, aber jetzt konnte er sich mit allen Freiheiten ausleben. Wie sein Lancia Stratos erhielt das Auto eine wirkliche Keilform. Statt normaler Türen verwendete er das gleiche System wie beim Carabo: Die Portale wurden hydraulisch bewegt und öffneten sich vertikal neben der Carrosserie. Noch niedriger... Das Auto war mit 187 cm vergleichsweise breit geworden; mit einer Höhe von nur 103 cm war es aber um 7 cm niedriger als der Miura. Die sehr flach abfallende Linie ...
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