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... 7,2 Liter vorgesehen war, riet Chefredaktor der «Automobil Revue», Robert Braunschweig, der als einer der ersten in die grossen Pläne eingeweiht war, den besser klingenden Markennamen Monteverdi zu wählen. Am 11. September 1967 konnte Peter Monteverdi seine Komposition, den Monteverdi High Speed 375 S, in seiner Werkstatt der Schweizer Presse vorstellen. Der Wagen war mit dem hubraumstärksten erhältlichen Serienmotor ausgerüstet: der amerikanische V8-Zylinder-Chrysler-Magnum-440 schöpfte aus 7,2 Litern bei 4600 Umdrehungen 380 SAE-PS, war damit den meisten Ferraris und anderen Sportwagen der damaligen Zeit überlegen und sorgte für das nötige Fortissimo. Die aufwändige De-Dion-Hinterachse mit Wattgestänge besassen damals nur wenige exklusive Fahrzeuge wie der Maserati Quattroporte. Sie vereinte die Vorteile der Einzelradaufhängung mit der Spursicherheit einer Starrachse. Ein Zweikreis-Bremssystem von Girling mit Scheibenbremsen vorn und hinten sorgte für die angemessene Verzögerung des 1660 kg schweren Wagens. Pietro Fruas formvollendet ausgestattete 2-sitzige Coupecarrosserie war innen luxuriös mit Leder gepolstert und mit einer Klimaanlage ausgestattet. Das erste, italienisch rot lackierte Fahrzeug wurde drei Tage später auf der IAA in Frankfurt auf dem Stand des Düsseldorfer Sportwagenhändlers Auto Becker der staunenden Öffentlichkeit präsentiert. ...
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