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... er später in der GTA auch zum Einsatz kommen sollte, und Trockensumpfschmierung. Er leistete 96 KW (129 PS) bei 7000 Umin und musste 660 kg Leergewicht bewegen. Äusserlich am auffälligsten war das abgeschnittene Heck, das «coda tronca» (short tail) oder – nach dem Erfi nder – Kamm-Heck genannt wurde. Vito Witting da Prato hat diesem Auto ein umfangreiches Buch gewidmet, in dem die Entwicklungsgeschichte dokumentiert wird. Er stützte sich auf Material aus dem Firmenarchiv von Alfa sowie von Zagato, ergänzt durch eine Reihe von Interviews mit vielen Protagonisten. Witting da Prato ordnet die Giulia TZ in die Firmengeschichte von Alfa Romeo seit Ende des Zweiten Weltkriegs ein. Der Umbau von einem Rüstungskonzern zum Serienautohersteller brachte es mit sich, dass Alfa Mitte der Fünfzigerjahre die Teilnahme im internationalen Rennsport mit reinen Rennern aufgab. Auf Basis der sportlichen Strassenfahrzeuge blieb die Firma aber dem Rennsport eng verbunden. Weitergehende Versuche, z. B. zusammen mit Abarth, verliefen dagegen (vorerst) im Sand. Ein Meilenstein waren die Giulietta SV (Sprint Veloce) und SZ (Sprint Zagato), die um 1960 herum verfügbar wurden. Witting da Prato zeichnet von da aus minutiös den Weg bis zur Giulia TZ2. Von Bedeutung war dabei, dass der neue Chef von Alfa, Giuseppe Luraghi, den Wert der Rennerfolge für das Image und damit den ...
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