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... Motor und möglicherweise mit Elektroantrieb handelte. Vor allem fi el beim Stela das buchstäblich ellenlange Heck auf, in dem die mächtigen Bleibatterien samt der Antriebseinheit untergebracht waren. Gebaut wurde dieser Viersitzer von den FAL-Werken (Forges et Atelier de Lyon). Seine sichtbare Hecklastigkeit dürfte wohl kaum für überragende Fahreigenschaften gesorgt haben. Da war es wohl besser, dass er als Taxi vor allem im Stadtgebiet eingesetzt wurde. 1941/42 waren in Frankreich auch die Elektroautos Mildé-Krieger entstanden: Für sie wurden zwischen 100 und 150 La Licorne 6 CV von 1939 umgebaut. Zumindest einen Licorne gibt es auch heute noch in Schweizer Besitz, ein Modell 164 LR des Baujahrs 1947 mit 1450-ccm-Vierzylindermotor. Abgesehen vom Kühlergitter sieht er noch gleich aus wie jene «elektrifi zierten» Vorkriegsmodelle. Nebst dem Elektromotor samt Generator für die Energierückgewinnung bei Abwärtsfahrt waren die Mildé-Krieger mit 48 Batterien bestückt. Sie ermöglichten eine Spitze von 40 km/h und bis 100 km Fahrdistanz zwischen zwei Batterieladungen. Ausser den allgegenwärtigen Prestigenamen Bugatti, Hispano-Suiza und Delage bot die Rétro-Mobile weitere Überraschungen. So etwa der 1949 entstandene, für damals supermodern geformte Prototyp der einst bekannten Sportund Tourenwagenmarke Georges Irat (gibts auch in der Schweiz). Diesem Einzelstück ...
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