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... Noch 1958 machte sich Monteverdi an die Konstruktion eines strassentauglichen Fahrzeugs. Auf Basis eines Ferrari Monza entstand eine Eigenanfertigung mit handgefertigter Monteverdi-Carrosserie. Monteverdis Freizeit gehörte aber weiterhin fast ausschliesslich dem Rennsport. Er fuhr Ferrari, Renault Gordini und seinen Formel-Junior-Rennwagen. 1960 durfte es dann der Sprung in die Königsklasse, die Formel 1, sein. Eigens dazu konstruierte er den ersten in der Schweiz gebauten F1-Boliden. Das Chassis und die Carrosserieaufhängung für den Wagen entstanden in Eigenarbeit. Das Antriebsaggregat stammte von Porsche. Mit einem Topspeed von bis zu 290 km/h ging es dann auf die Rennstrecke. Doch der Spass war von kurzer Dauer: 1961, auf dem Rundkurs von Hockeheim, geriet Getriebeöl auf die Räder, der Wagen schleuderte und überschlug sich. Monteverdi wurde schwer verletzt, aber lebend aus dem Wrack geborgen. Daraufhin erklärte er seine Rennfahrerkarriere für beendet und konzentrierte sich auf die Herstellung seiner MBM-Rennwagen. Vom Kürzel zum klingenden Markennamen 1961 bekam das Unternehmen Monteverdi zunehmend Platzprobleme. Die bisherigen Räumlichkeiten in Binningen mit Reparaturwerkstatt, Ausstellungsraum und Herstellungsbetrieb platzten aus allen Nähten. Monteverdi liess den alten Betrieb abreissen und errichtete an der Oberwilerstrasse 14 einen Neubau. Dieser ...
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