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... | MOTORRAD 112 SwissClassics Nr. 20 | 04.2008/2009 In diesen Rahmen wurden auch Rennmotoren eingebaut, mit denen die damaligen Fahrer Erstaunliches leisteten. 1921 wurde das Motochassis als Presstahlrahmen erprobt, patentiert und am Pariser Salon vorgestellt, aber nie in Serie gebaut. Der Motor unseres Modells wurde bei Motosacoche in Genf-Acacias eingekauft, es ist der bereits 1914 zur Reife gebrachte 2C10-Zweizylinder. Seine Ventilanordnung ist typisch für die MAG-Motoren jener Zeit: Einlassventil hängend, Auspuffventil stehend, beide übereinander angeordnet. Dies war ein Patent aus der Zeit der Firmengründer H. & A. Dufaux. Der Motor hat einen Zylinderwinkel von 45 Grad und leistet aus 500 ccm Hubraum etwa 12 PS. Es sind eindrückliche Pferdestärken, der Motor ist ein Muster an Elastizität und läuft mit wenig mechanischem Geräusch. Ein vernickelter Binks&Barlow-Vergaser liefert das Gemisch. Der Zündfunken kommt von einem Bosch-Magnet. Eine Primärkette liefert die Kraft zum Dreigang-Getriebe, dieses gibt sie mittels eines Riemens an das Hinterrad weiter. Der Riemen läuft über eine den Speichen angeflanschte Riemenfelge, die gleichzeitig als Bremsfelge dient. Eine Handbremse presst von der Nabenseite und eine Fussbremse von der Felgenseite mit je einem Bremskeil an das Blechprofil, das sich natürlich schön erhitzt. Die Bremsleistung lässt auch deutlich ...
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