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... auch ein ausgezeichneter Ort, um historische Flugzeuge, rasante Skifahrer und weit unten die Gletscherläufer zu beobachten. Im vergangenen Jahr kämpften sich diese durch eineinhalb Meter Neuschnee. Damit ist dieses Jahr nicht zu rechnen, da das Rennen nicht mehr im Frühling, sondern im Herbst stattfindet. «Wir erwarten einen aperen Gletscher», sagt Bergführer und Streckenchef Fredl Abegglen, «aber natürlich ist alles möglich.» Die Skifahrer starten dieses Jahr vor der Mönchsjochhütte rund 200 Höhenmeter über dem Jungfraujoch. Sie werden so weit zum Aletschgletscher hinunterfahren, wie Schnee liegt. Eine direkte Übergabe an die Gletscherläufer wird aller Voraussicht nach nicht möglich sein. Diese müssten ihnen so weit entgegenkommen, dass ihr Marsch zum nächsten Übergabeposten mehrere Stunden dauern würde. Erreicht der Mannschaftskollege auf den Skis das Ziel, wird zeitgleich der Gletscherläufer vor der Konkordiahütte ins Rennen geschickt. Die Gletscherläufer erwartet ein hartes Stück Arbeit. Ist ihre Etappe tatsächlich aper, dann wird sie mit Felsund Eisbrocken übersät sein. Diese werden sie umgehen oder übersteigen müssen. «Es wird links, rechts, hoch und runter gehen», verspricht Abegglen. Kein Wunder hält auch Rennchef Bernhard Brägger diesen Abschnitt für den härtesten der ganzen Strecke – und nicht etwa den Berglauf von der Plattä (2360 m ü.M.) ...
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