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... eine Renaissance. Das Interieur des Wagens wirkte unerhört lichtdurchflutet. Für die Polsterung kam bestes Leder zur Verwendung. Zwar war das Interesse enorm, und der Wagen wurde von der Fachpresse im Inund Ausland gewürdigt, aber zu einem Kaufvertrag kam es nicht. Insgesamt sollen mehr als 3000 Mannstunden auf die Realisierung des einmaligen Traumwagens aufgewendet worden sein. Der Verhandlungspreis habe bei 40 000 Franken gelegen. Das war natürlich sehr viel Geld. Der 2,5-Liter-Riley-Fabrik-Saloon kostete 1950 gerade einmal 15 600 Franken. Für etwa 25 000 Franken erhielt man einen Delahaye 135MS mit französischer Spezialcarrosserie. Lediglich Alfa Romeo 6C2500, Bentley und natürlich Rolls-Royce spielten in der Liga um und über 40 000 Franken. Aber vielleicht hatte ja Walter Köng gar nie wirklich die Absicht, das Juwel zu verkaufen. Setzte er deshalb den Preis so hoch an? Ganz auszuschliessen ist dies nicht, und der stets Pfeife rauchende Patron hätte mit freundlichem Lächeln so indiskrete Fragen nicht beantwortet. Wie dem auch sei, der Wagen blieb in seinem Besitz und wurde noch viele Jahre regelmässig gefahren. Der Autor erinnert sich lebhaft daran, den weissen «Köng-Riley» Ende der 1950er-Jahre auf einem Hotelparkplatz in Lenzburg erstmals bewundert zu haben. Spezialist für Museums-Autos Die Blütezeit der Carrosseriebaukunst in der Schweiz war jedoch ...
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