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... heranzuführen, mitleidig belächelt. Besonders in England, dem Mutterland modernen Fahr gestellbaus, hat man die französische Gefahr nicht besonders ernst genommen. Inzwischen haben jedoch Brabham, Chapman <S Co. einsehen müssen, daß bei Matra Leute am Werk sind, die ihre Arbeit verstehen. Die Matra-Formel-3 erwiesen sich in der abgelaufenen Saison beinahe als unschlagbar, Jean-Pierre Beltoise und Henri Pescarolo holten sich den Löwenanteil der Erfolge. In der Formel 2 waren es weniger die Werks-Matra von Beltoise und Servoz-Gavin, die Furore machten, sondern die Wagen des britischen Ken Tyrell-Teams. Ken Tyrell, neben Rob Walker der profilierteste Privatrennstall-Besitzer unserer Zeit, hatte schon in der alten Formel 2 Matra-Fahrgestelle mit BRM-Motor eingesetzt und damit so gute Erfahrungen gemacht, daß er sich auch in der 1600-ccm-Formel wieder auf die französischen Fahrgestelle verließ. Sein Vertrauen sollte belohnt werden, denn Jacky Ickx gewann den Formel-2-Europapokal und Jackie Stewart war, vor allem gegen Ende der Saison, der einzige Pilot, der Jochen Rindt schlagen konnte. Als Ken Tyrell gegen Ende der Saison 1967 seinen Entschluß bekanntgab, 1968 in die Formel 1 einzusteigen, war es klar, daß hier ein neuer, ernstzunehmender Anwärter auf Grand-Prix-Siege auftrat. Denn von einem Matra Formel 1 mit Ford-Cosworth-Motor mußte man einfach gute Leistungen ...
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