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... bescheiden an einem unscheinbaren weißen Bürogebäude: »Memminger Feine Cabrios und Stahlbau GmbH«. Stahlbau und Cabrios? Ja, Memminger kam quasi auch etwas ums Eck zur VW-Käfer-Restaurierung. Spezialisiert ist die Firma auf die Restaurierung von Käfer-Cabrios und Limousinen der Modellreihen 1302 und 1303 – in der H-Kennzeichen-Ausführung. Begonnen hat alles 1978 als reiner Stahlbaubetrieb. Ein richtiges Highlight setzte die Firma 1998, als sie auf dem Dach des Münchener Olympiastadions einen 650 Meter langen Laufsteg aus Stahl, Edelstahl und Aluminium platzierte – eine Aussichtsplattform für Besucher in luftigen 40 bis 65 Metern Höhe. Die Erfahrungen, die Memminger beim Umgang mit Stahl, Blech und Alu da sammelte, sollten bald in die Herstellung von Käferteilen mit einfließen. Aber wie kam es überhaupt dazu? Als Firmenchef Georg Memminger für sich und einen Freund ebenfalls 1998 einen Käfer restaurieren wollte, brauchte er Stoßstangen. Beim VW-Teilehändler gab es aber nur minderwertige Repro-Produkte zu kaufen, VW selbst hatte auch keine originalen mehr. »Ich war mir damals schon sicher, dass ich dass besser kann«, so Memminger. »Wozu bin ich schließlich Stahlbauer?« Bei der Stoßstange blieb es nicht. Schnell war klar, dass es unmöglich ist, einen Käfer seriös zu restaurieren, wenn man minderwertige Nachbauteile verwenden mus. Anderes gab es ...
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