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... Firma, 1919 von Ugo Zagato gegründet, hatte sich mit ultraleichten Aufbauten schnell einen guten Ruf erworben. Die knappen Karosserien kamen in der Designerszene an, Formen und Materialien aus dem Flugzeugbau sorgten auch auf Rennstrecken für mehr als Interesse. Mit der Double-Bubble-Dachkonstruktion, die selbst in ultratief angelegten Karossen für spürbare Kopffreiheit sorgt, gelang Zagato nach dem Zweiten Weltkrieg das, wovon jeder De signer träumt: formal und funktional ein Geniestreich. In einer der kuriosesten Episoden der Geschichte italienischer Autobaukunst gelang es Zagato, seine Version des Super Sprint ein halbes Jahr vor Alfa Romeos offizieller Vorstellung des Touring-Modells fertigzustellen. Der anfangs erwähnte Signor Ricci war im September 1954 demnach nicht nur der erste Besitzer eines 1900er SSZ, sondern eines der ersten Super-Sprint-Versionen. Sein Wagen mit der Fahrgestellnummer AR1900C01845 und der Motornummer 1308.00917 verließ Ende Juli 1954 das Alfa-Werk. Beim Zagato-Hauptquartier um die Ecke wurde das Schmuckstück innerhalb weniger Wochen neu eingekleidet und lackiert. Am 24. September verließ es die Zagato-Hallen und ging auf die Reise zur Grande Garage Internazionale im toskanischen Lucca – höchstwahrscheinlich mit grünem Anstrich, wie die Mehrheit der 38 SSZ-Exemplare, die ihm nachfolgten. Ganz sicher sei man jedoch nicht, ...
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