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... Was für eine Kiste! Sieht aus wie ein Käfer, riecht wie ein Käfer, fährt sich bloß nicht so ... denn so fühlen sich normalerweise Sportwagen an. Mit dem GSR will Memminger zeigen, was sein Käfer- Werk inzwischen leisten kann. Die Basis des Modells war ein Original-GSR – der ohnehin nur 3500 Mal gebaut wurde. Die Bodengruppe ist zwar Original-VW, allerdings spritzverzinkt und pulverbeschichtet. Dazu kommen verstärkte Querlenker und Stabilisatoren, eine Vierkolbenbremse an der Vorderachse, Scheibenbremsen hinten, 17-Zoll-Räder und das hauseigene ABS-System mit ASR und selbstverständlich Bi-Xenon-Licht. Das Herzstück des Wagens aber ist der Motor, eine Weiterentwicklung des Typ4-Einspritzmotors, der in den 70er-Jahren im 411, im VW-Porsche 914 und im VW Bus arbeitete. Er leistet nun aber gewaltige 180 PS, schon bei 1500 U/min steht ein gewaltiges Drehmoment von 220 Nm zur Verfügung, ab 3000 U/min sind es gar 270 Nm. Und das Tempo? Der Memminger GSR rennt echte 214 km/h ... Das alles sind Leistungsdaten, wie sie auch ein VW Golf VI GTi kaum besser vorweisen kann und die jedem modernen Auto ebenfalls gut zu Gesicht stünden. Wie sich das anfühlt? Sorry, einfach nur – geil. Wer hätte jemals gedacht, dass ein Käfer über Tempo 200 schafft und sich auch auf kurvigen Landstraßen so pudelwohl fühlt? Bei Testfahrten, so Georg Memminger mit breitem Grinsen, ...
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