Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Die Zeiten, als man mit einem Jaguar D-Type, der in Le Mans gewonnen hatte, am Montagmorgen ins Büro fuhr, sind schon lange vorbei. Das soll nicht heißen, dass ein D-Type für jeden erschwinglich gewesen wäre, aber was ich meine, ist klar. Genauso werden fünfzig Jahre nach dem D-Type in Le Mans – fünfzig Fortschrittsjahre später – die meisten von uns nie erleben, welche Anstrengungen nötig sind, um die 24 Stunden zu gewinnen. Okay, man könnte Audi überreden, einen R10 zu verkaufen. Das wäre nicht billig, und man bräuchte eine Menge Mechaniker und Techniker, um ihn zu warten. Genauso könnte man sich einen Radical SR8, dem Audi nicht unähnlich, anschaffen. Bei Rennen in den oberen Klassen fährt der gut mit. Hat nicht diesen überirdischen Anpressdruck des Audi, hat aber immer noch genug davon in petto, um dich dazu zu bringen, dein Verständnis von Physik und Fliehkraft neu zu sortieren. Eins ist klar: Auch damit würde keiner mal eben ins Kino fahren. Moderne Super-Cars haben mit dem Audi oder dem Radical nichts gemeinsam. Super-Cars sind zwar schnell, aber sie sind auch viel schwerer, und sie verfügen längst nicht über die aerodynamische Feinabstimmung eines Rennautos. So mancher Rennveranstalter hat seine Regularien quasi speziell für diese Autotypen neu aufgesetzt. Denn es gibt davon nicht gerade wenige. Zurück in den öffentlichen Verkehr, ins enge ...
Kommentare