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... schon länger diverse Regierungsbeamte in Sant’Agata Bolognese – nicht nur zum Spaghetti Essen: Seit der Ölkrise hing Lamborghini in einem Absatztief, seit 1973 traf und palaverte man über Subventionen. Doch die Regierung verlangte von Lamborghini, auf den krisensicheren Bau von Traktoren umzustellen. Mit dem Geld von BMW und der Finanzspritze aus Rom war die Firma endlich aus den roten Zahlen. Grünes Licht für die Projekte M1 und LM001! Als Großabnehmer die Bayern und die US-Armee! Die Freude währte nicht lange. MTI zog beim Cheetah-Projekt den Stöpsel, als FMC Technologies eine Klage einreichte. FMC, milliardenschwerer Ge mischtwarenladen für Ölund Militär-Equipment aus Texas, hatte den Offroad-Prototyp XR311 entwickelt, dem der Cheetah extrem ähnelte. Motor und Getriebe des XR311 kamen ebenfalls von Chrysler. Schon die Entwürfe von MTI und FMC ähnelten dem später ge bauten HMMWV (Original-Hummer) sehr. Für den kam das Design von AM General Corp., einer Tochter von American Motors bzw. AMC – die dann auch mit einer Evolution des Chrysler 360ci das Ding antrieben. Bei Lamborghini ging’s jetzt superschnell steil bergab. Die Arbeit am M1 verlief so, dass sich BMW zurückzog und die Produktion nach Stuttgart zu Baur verlegte. Ob die Bayern ihr Geld – für Maschinen und Teile – je zurückbekommen haben, wissen nur die Buchhalter in München. Und Lamborghini? ...
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