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... 1955 zog sich Mercedes vom Motorsport zurück. Enzo Ferrari ergriff sofort die Chance und bot Fangio für 1956 einen Platz in seinen auf dem Lancia V8 basierenden Autos an. Erst spät in der Saison war Fangio damit wirklich erfolgreich, aber es genügte, um sich den vierten WM-Titel zu sichern. Allerdings fanden Fangio und Ferrari nie so richtig zueinander, und so kehrte der Argentinier 1957 im Alter von 46 Jahren zurück zu seiner ersten Liebe – Maserati. Im Maserati Lightweight 250F gewann er dann seinen letzten argentinischen Grand Prix, dann den Monaco-GP, den Frankreich-GP und – was am meisten Aufsehen erregte – den Großen Preis von Deutschland. Mit fünf Weltmeisterschaftstiteln in der Tasche beendete er im Juli 1958 seine Vollzeitrennkarriere. Zuvor, im Januar, wurde er aber bei seinem Heimrennen in Buenos Aires auf einem Maserati 250F noch einmal Vierter, dann im Februar wieder Erster beim – nicht zur WM-Wertung zählenden – Formula Libre Rennen in Buenos Aires. Im Juli beendete er in Reims seinen letzten Grand Prix exakt an der Stelle, an der er zehn Jahre zuvor sein europäisches Renndebüt gegeben hatte. Trotz einer defekten Kupplung landete er auf Platz vier. Bemerkenswerter als die Platzierung war aber die Geste des jungen Mike Hawthorn, der in Führung liegend mit seinem Ferrari in der letzten Runde auf der Zielgeraden auf Fangio ...
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