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... ihrem Hersteller, zu Berlin oder zu der Zeit her, in der die Preziosen entstanden sind. Die Teilnahme von Skoda bei den 24 Stunden von Le Mans 1950 schrieb Geschichte: Ein kleiner Alu-Rennwagen mit einfacher, seriennaher Technik und mageren 50 PS, lag am Ende der langen Nacht auf Platz 2 seiner Klasse. Selbst das Werksteam des französischen Rennwagen-Spezialisten Gordini blieb mit sechs Autos chancenlos gegen den Skoda, der lange als Fünfter der Gesamtwertung auftrumpfte – bei nur 140 km/h Topspeed. Das Geheimnis: Eine Tankfüllung erlaubte vier Stunden Fahrzeit. Vaclav Bobek und Jaroslav Netušil, die sich am Steuer abwechselten, konnten deutlich längere Stints absolvieren als ihre Konkurrenten. Das Ende der aussichtsreichen Underdogs kam im Morgengrauen im wahrsten Sinne des Wortes: Der Bruch eines Sicherungsrings an einem Kolbenbolzen – ein klassischer »Pfennigteil-Defekt« – führte zum Motorschaden. Da die Rennwagen bei einem Schaden auf offener Strecke nur mit den Ersatzteilen und dem Werkzeug repariert werden durften, das sich an Bord befand, bedeutete dies das Aus für die Mannschaft aus Mladá Boleslav. Heute ist das geschichtsträchtige Fahrzeug im Privatbesitz einer Familie und dort in den denkbar besten Händen: Der Großvater des heutigen Startklar für 2021 Es sollte das große Comeback eines kleinen Autos bei den Le Mans Classics ...
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