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... SILHOUETTE strada mit 225 km/h, gelegentlich 255 km/h, aufsog. Was, um den berühmten Rolls-Royce-Slogan zu zitieren, für einen GT »ausreichend« ist. Keine Frage – der Silhouette gehört definitiv zu den sportlichsten Vertretern des GT-Spektrums. Fahrdynamisch liegt er näher an einem De Tomaso Pantera als an einem Ferrari 308. Wie der italoamerikanische Hybride vermittelt er ein roheres und weniger isoliertes Gefühl zur Straße. Die Lenkung (ohne Servounterstützung) ist spitz und super direkt; der Abrollkomfort straff und weniger ausgewogen wie im 308. Als Folge wird im Grunde jede Gemeinheit der Straße direkt ins Lenkrad weitergegeben. Mitunter tritt auch das sonst von Cabrios bekannte »scuttle shake« auf, ein Verwinden und Vibrieren des Aufbaus, was den damaligen Schreiberlingen aber keinen nachhaltigen Schrecken einjagte. Viel gefährlicher als ein gelegentlich durch die Spritzwand und die A-Säulen gehendes Zittern empfand ich den toten Winkel, der beim Blick über die rechte Schulter als Folge der extrem breiten B-Säule und Spiegelungen im kleinen Heckfenster entsteht. Ebenso irritierend, wie stark der Radkasten in diesem linksgelenkten Modell in den Fußraum hineinragt. Nur indem ich die Kupplung mit der Socke bediente, konnte ich verhindern, dass mein Schuh (Größe 47) an der Unterseite der Spritzwand stecken blieb. Doch solche Probleme ...
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