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... Gucken wir doch mal genau hin: was gefährdet andere im Straßenverkehr? Es sind Fahrer die unvorhergesehen agieren, abbiegen ohne den Blinker zu setzen, an einer Auffahrt nicht losfahren wenn freie Fahrt möglich wäre somit Auffahrunfälle verursachen. Nur um hier einige gefährliche Verhaltensweisen zu nennen. Aber es sind NICHT die Personen, die mit 51 km/h innerorts herumfahren in Zonen die gestern 50ger Zonen waren und heute zu 30ger Zonen deklariert wurden. Gerade hier in Köln wird ständig am Straßenverlauf (die berühmten hundertjährigen Baustellen) und Geschwindigkeitszonen geschraubt, was heute gilt, kann schon morgen anders sein. Gerne wechseln auch 50ger und 30ger Zonen im hundert Meter- Rhythmus und eine kleine Unachtsamkeit kostet uns eine Stange Geld und eventuell den Führerschein für einen Monat. Dabei geht es mir gar nicht so sehr darum, dass die Bußgelder steigen, die sind im Verhältnis zu anderen Ländern immer noch human. Viel problematischer ist die im Anfang Mai in Kraft getretene neue Bußgeldkatalog Regelung des Führerscheinentzugs bereits bei einem »Erstverbrechen«. Der Aufschrei in der Bevölkerung war so groß, dass heute Minister Scheuer bereits wieder zurückrudert und eine Entschärfung der gerade erst verschärften Regeln verspricht. Warten wir ab, was uns dann tasächlich blüht, sollten wir einmal 21 km/h innerorts zu ...
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