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... erreichen und waren damit deutlich langsamer als die Alfa, Jaguar und Ferrari, die allesamt über 240 km/h schnell waren. Keiner der Lancia sah die Zielflagge – sie fielen einer nach dem anderen mit Defekt aus. Auch beim Sportwagen-Grand-Prix auf dem Straßenkurs von Boavista in Porto eine Woche später kamen die beiden Werks-D20 nicht ins Ziel. Lancia fällte daraufhin die Entscheidung, alle Coupés in Spyder zu verwandeln, um so das Gewicht zu reduzieren und die Wendigkeit zu erhöhen. Der neue Spyder erhielt die Bezeichnung D23. Bis zum 23. Juli waren alle vier Autos umgebaut. Der Ursprung ist jedoch bis heute erkennbar. Auf den Frontflügeln des Louwman-D23 prangt noch immer der Schriftzug Pininfarina, als stille Erinnerung an sein früheres Leben als D20 Berlinetta. Mit seinem aggressiven, blutrot bemalten Grill sah der D23 ziemlich wild aus. Und spartanisch war er auch, eben ein richtiger Rennwagen, gebaut mit einem einzigen Ziel: in kürzester Zeit so viel Asphalt wie möglich zu schlucken und damit den Ferrari das Leben schwer zu machen. Technisch unterschied er sich kaum vom Coupé: derselbe Motor, keine Schiebehülsen an der Vorderachse und rundum innenliegende Bremstrommeln. Als das Auto in die Louwman-Sammlung kam, war es rot, aber manche Stellen ließen vermuten, dass es einmal azurblau gewesen sein musste. Das » AUF DEN FRONTFLÜGELN DES LOUWMAN-D23 ...
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