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... MARTIN DB7/DB9 A ls Aston Martin im Frühjahr 1993 auf dem Genfer Automobilsalon mit dem DB7 die DB-Insignien des einstigen Firmeninhabers David Brown neu aufleben ließ, war der Wagen weitab davon entfernt, in gewohnt wohl betuchte Kundenhände übernommen zu werden. Der automobile Weichzeichner Ian Callum hatte auf der betagten Plattform des Jaguar XJ ein wunderschönes Coupé gezeichnet, das die Sportwagenwelt noch auf dem Messestand im Genfer Palexpo in ihr Herz Schloss. Was damals nur Insider wussten: nicht zum ersten Mal waren Aston Martin Geld und Zeit ausgegangen. So bot der Messestand nicht viel mehr als eine wunderschöne Hülle, die die Scheinwerfer von der Decke bestrahlten. Motor und Getriebe fehlten ihm ebenso wie Achsen oder Lenkung und um zahlreiche Details des 2+2-Sitzers war es nicht zum Besten bestellt. Kein Wunder, dass der neue Aston DB7 erst rund eineinhalb Jahre später im Herbst 1994 mit einem weitgehend untauglichen Herz auf die Straßen gebracht wurde. Antrieb, Fahrwerk und Haltbarkeit musste der elegante Brite erst einmal inhalieren – und das dauerte seine Zeit. Ein potentes Achtoder Zwölfzylinderaggregat fehlte dem neuen Hoffnungsträger ebenso wie die Technikkompetenz, aus dem blassen 3,2-Liter-Kompressor-V6 ähnlich viel herauszukitzeln, wie dies Porsche seit zwei Jahrzehnten mit dem 911 Turbo »SO WAR DER ASTON MARTIN ...
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