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... für eine äußerlich nur dezent modifizierte und mit 4,62 Meter Länge nach heutigen Maßstäben kompakte Limousine war das ein sattes Pfund. Das kraftvolle Herz des Viertürers war mitnichten ein mächtiger V12, sondern der aus der Straßenversion des BMW Supersportwagens M1 übernommene 3,5 Liter-Vierventil-Reihensechszylinder (M88/3). Die Optik suggerierte einen lediglich auf hübschen Alus stehenden und dezent tiefergelegten 518i. In Wahrheit war dieser erste M5 jedoch ein echtes Juwel. In Handarbeit aufgebaut bei der Motorsport GmbH, die den Motor, das Fünfgang-Schaltgetriebe, die Aufhängungen und das Interieur implantierte. Wer es etwas auffälliger haben wollte, griff zum M535i, dem spirituellen Vorläufer des M5. Dessen auffälliger Spoiler-Kit setzte den im Gegensatz zum M5 auf Wunsch auch mit Automatik orderbaren Bayern-Kurier vom eher auf Understatement bedachten »M« ab. Letzterer gab sich höchstens durch seine doppelten Auspuffendstücke und eine zarte Spoilerlippe zu erkennen. Und natürlich durch das M5-Emblem. Sonderbar altmodisch mutet das Ambiente des Cockpits an, mehr 70erals 80er-Jahre. Den Eindruck rufen hervor der klobige Armaturenträger, die steil stehenden Säulen der Windschutzscheibe und eine Sitzposition, welche die wichtigsten Bedienelemente aus der unmittelbaren Reichweite der Finger rückt. Die Anfänge der E28-Reihe reichten halt bis 1981 ...
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