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... vollen Zügen, die Geheimnisse seines Krabbel- Doubles zu lüften. Der einzige und zudem sehr subtile Hinweis, dass dies kein handelsüblicher Käfer ist, versteckt sich in den 356er Porsche-Rädern. Diese Felgen haben schon mein Interesse geweckt, als ich den Wagen vor zwanzig Jahren erstmals in der Werkstatt der Collier Collection gesehen habe. Ich stand zufällig in der Nähe und beäugte einen Abarth-Simca, an dem gerade geschraubt wurde. Den Käfer hielt ich für das Auto eines Mechanikers. Erst als mein Blick auf die Räder fiel, wurde ich neugierig und ich fragte jemanden: »Was hat’s denn damit auf sich?« Der erwiderte: »Das ist nicht alles, du solltest mal die Bremsen sehen«, ging aber zum Heck und lupfte die Motorhaube. Darunter kam ein Vierzylinder-Boxer von Porsche zum Vorschein. Miles Collier ist nicht der Erste, der eine Porsche-Maschine in einen Käfer gesetzt hat, und bestimmt haben sich schon andere die Frage gestellt: »Was hätte Porsche abgeliefert, wenn man je den Auftrag für einen Rennkäfer erhalten hätte?« Mit ziemlicher Sicherheit ist Collier aber der Erste, der die Antwort hat. Denn er hat einen eigenen Wagen aufgebaut. »Der Gedanke hat mich nie losgelassen: Wie hätte das Fahrzeug ausgesehen, wäre Volkswagen bei der Mille Miglia mitgefahren?« Der Porsche 356 basiert auf dem ursprünglichen Käfer-Entwurf – das eine oder andere ...
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