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... Austro Daimler Präsident Gerhard Weinzettl entführte mit seiner Rede die geladenen Gäste in das Österreich des Jahres 1922 – ein ganz besonderes Jahr für Austro Daimler. »Sie müssen sich vorstellen, Österreich war zum damaligen Zeitpunkt auf ein Minimum geschrumpft und damit schwand auch die Anzahl der potenziellen Autokäufer …« Daher auch die Idee von Ferdinand Porsche, kleinere und günstige Wägen zu konstruieren. In nur acht Monaten entwarf das Team um Porsche vier Prototypen für das Targa Florio Rennen in Sizilien, wo der Kleinwagen im April 1922 der Welt präsentiert wurde. Mit Erfolg, die zwei Siege in der Serienwagenklasse bis 1100 Kubikzentimeter mit Fritz Kuhn und Lambert Pöcher am Steuer, sowie den hervorragenden fünften Platz in der Renn wagenklasse von Alfred Neubauer, lobte die Presse »als die Offenbarung der Targa Florio …!« »Der Namensgeber und Finanzier des Sascha-Wagens, war Graf Alexander von Kolowrat- Krakowsky. Er wurde in eine Familie hineingeboren, die den Motorsport geliebt hat. In seinem Schul ranzen hatte er weder Hefte noch Bücher, sondern verschiedenes Werkzeug …« so Gerhard Weinzettl. Der unglaubliche Erfolg des Rennwagens wurde von einem tragischen Unfall überschattet. Am 9. September 1922 verunglückte Ferdinand Porsches Freund und langjähriger Wegbegleiter Fritz Kuhn bei einer Trainingsfahrt in Monza ...
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