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... seinem Dino mitgenommen, das war sehr schön«, sagt der Mann, dessen Bescheidenheit es ihm verbietet, allzu viel Verantwortlichkeit für den 500 Superfast zu beanspruchen. »Ich habe aber den 400 Superfast entworfen, aus dem später der 500 Superfast hervorging«, fährt der charmante 91-Jährige fort. »Die Inspiration für den Kühlergrill kam von einem Frank-Costin-Rennwagen, aber Enzo Ferrari wollte ihn etwas runder haben. Das blieb dann lange Jahre ein Ferrari-Merkmal. Wir sprachen aber nie mit Ferrari oder anderen Kunden, sondern immer nur mit Battista Farina, der uns instruierte. Wir mussten nur die Zeichnungen anfertigen. Und es gab noch einen anderen anonymen Bereich: Die Jungs in der Werkstatt waren sehr talentiert und erschufen oft ihre eigenen Dinge. Ziemlich viele Autos gingen an unserem Designbüro vorbei. Der 500 Superfast war eines davon.« Der 500 Superfast war der letzte der Serie. Die technischen Grenzen konnten nicht weiter verschoben werden, und am Design war jede Linie, jede Kotflügelform, jede Chromverzierung ausprobiert worden – in den meisten Fällen, um dem amerikanischen Geschmack gerecht zu werden. Anstelle eines weiteren Schritts in Richtung Extravaganz entschied sich Pininfarina für ineinander greifende sinnliche Formen, ähnlich den nackten Körpern, wie sie der amerikanische Fotograf Spencer Tunick ablichtet. Dieser Ansatz war ...
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