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... Beecham durchaus ernst. Mit einem Ferrari durch Italien zu fahren, ist immer etwas Besonderes; aber mit diesem Touring 166, einem echten Meilenstein für den Hersteller wie auch den Karosseriebauer, durch Turin zu fahren, in dem Auto, mit dem Touring seine Ausstellung zum 90. Firmengeburtstag im Museo Nazionale dell’Automobile angekündigt hat, ist noch mal eine ganz andere Dimension. Und vor dem Hintergrund, dass es auch Gianni Agnellis erster Ferrari war und wir in seiner Heimatstadt damit auf dem Weg zu dem Museum sind, das seinem Andenken gewidmet ist, kommen wir uns vor wie Könige. Die Polizisten schlagen sich um die Ehre, uns unsere Verkehrssünden zu verzeihen, die Anwohner wollen uns auf ihre Facebookseite stellen, und überall bietet sich jemand an, bei Verständigungsproblemen zu helfen. Über ein Jahrzehnt nach seinem Tod 2003 vermag der ehemalige Fiat-Chef die Fantasie seiner Landsleute immer noch zu beflügeln. Dabei ist der Königsvergleich gar nicht so verkehrt. Wegen seines Juraabschlusses wurde Gianni Agnelli auch l’Avvocato (Rechtsanwalt) genannt. Viele Experten sahen in ihm jedoch den »ungekrönten König von Italien«, und manch ein Realist hätte wohl das Attribut »ungekrönt« weggelassen. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere beherrschte Agnelli über ein Viertel der italienischen Börse, fast fünf Prozent des italienischen Bruttosozialprodukts ...
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