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... Sachen reicht der sechste und letzte Gang. Selbst enge Kurvenradien nimmt man locker im 3. Gang, nur bei ganz engen Kehren geht man in den 2. runter. Stets präsent: der bassige und voluminöse Boxersound, speziell beim Beschleunigen. Auch das Getriebe (bei der alten R 80 G/S typisch hakelig und laut) funktioniert wirklich gut, lässt sich einfach bedienen und wechselt die Gänge zuverlässig und ohne Getöse. Das Fahrwerk ist sehr stabil, ohne die Schaukelund Fahrstuhlbewegungen der R 80 G/S. Erst bei sportlicher Fahrweise mit schnellen Gangwechseln bei voller Beschleunigung zuckt die Maschine spürbar um die Längsachse. Dieser Effekt wird aber wirkungsvoll von der Stabilitätskontrolle ASC minimiert, wenn man es zu sehr krachen lässt. Neben der Motorleistung treibt die Urban G/S auch letzte Zweifel am Sinn des technischen Fortschritts mit der Wirkung ihrer Bremse aus dem Kopf. Fabelhaft, wie stark und leicht sich die Vierkolben Brembos in die beiden 320 mm Scheiben vorn verbeißen. Keine Frage, zu Ihrer Zeit war die BMW R 80 G/S auf der Höhe der Zeit, aber heute ist das nur 2975 Mal gebaute Sondermodell »Paris Dakar« der R 80 G/S ein weich gefedertes und entspanntes Wochenend-Reisemobil. Die Urban G/S in ihrer Direktheit und der straffen Abstimmung dagegen ein höchst agiles Wetzeisen. Mit dem Grenzübertritt von der Schweiz nach Italien ...
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