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... Chefmechaniker und Konstrukteur wurde Phil Remington verpflichtet. Nun ging es daran, das Auto für Renneinsätze vorzubereiten. Für die Homologation in der GT-Klasse wurden Fotos, Abmessungen und technische Daten zur FIA geschickt, dazu eine Liste optionaler Extras wie Tunnelstaudruck-Ansaugkrümmer, 58er-Weber- Doppelvergaser, Flame-Thrower-Zündung, Hutze mit Öffnung auf der Motorhaube, 142-Liter-Tank und Überrollbügel. Das Reglement verlangte für die Homologation, dass in zwölf Monaten mindestens 100 Autos gebaut werden – da bis August lediglich acht fertiggestellt worden waren, wurden die Regeln etwas, ähem, elastisch ausgelegt, damit die Cobra in der Klasse über 2 Liter an der FIA- Konstrukteurs-Meisterschaft teilnehmen konnte, zu der die Rennen auf dem Nürburgring, in Sebring und – natürlich – Le Mans gehörten. Ihr Renndebüt gab die Cobra in Riverside am 13. Oktober 1962. Bill Krause fuhr das Auto in dem Drei-Stunden-Rennen für Serienfahrzeuge – und musste sich mit der nagelneuen Corvette Stingray von Fords Erzrivalen Chevrolet auseinandersetzen. Die Cobra konnte sich schnell von der Corvette absetzen und lag klar in Führung, bis ein hinterer Achsschenkel brach und sich das Rad verabschiedete. Chevrolet war geschockt, Ford schwer beeindruckt. Die Cobra hatte Biss, gewaltiges Potenzial. Bei der Nassau Speed Week lag die Cobra auf Platz zwei ...
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