Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Steve McQueen gedreht – damals Hollywoods coolster Schauspieler. Obendrein ein begeisterter Rennfahrer. Und ein erfolgreicher dazu. Finale nach 12 Stunden 21. März 1970, Sebring, USA. Das 12-Stunden-Rennen auf dem ehemaligen Flughafengelände des Hendrick Army Airfield im Bundesstaat Florida ist der zweite Lauf zur Markenweltmeisterschaft für Sportwagen. Entsprechend »prominent« ist das Starterfeld: je zwei 917er von Porsche Salzburg und dem Gulf-Team von John Wyer, vier Ferrari 512S, drei Alfa Romeo T33/3, zwei Matra MS 650 – und drei private Porsche 908. Einer dieser Spyder mit dem 350 PS starken 3,0-Liter- Achtzylinder-Boxer ist von »Solar Productions« gemeldet, jener US-Movie-Company, mit der Steve McQueen ab Juni den Film »Le Mans« drehen will. Aus genau diesem Grund teilt sich der rennbegeisterte Schauspieler das Cockpit mit dem arrivierten CanAmund Sportwagen-Piloten Peter Revson: Er will Erfahrungen sammeln, möchte drei Monate später zusammen mit Jackie Stewart in einem Porsche 917 beim 24-Stunden- Rennen in Frankreich antreten. Erst wenige Wochen zuvor hat McQueen mit dem weißen 908/02 zwei Siege bei nationalen Sportwagen- Rennen eingefahren: in Holtville und Phoenix – Läufe der amerikanischen Sports Car Meisterschaft, in der er nun führt. »Ich weiß manchmal nicht, ob ich ein rennfahrender Schauspieler oder schauspielender Rennfahrer ...
Kommentare