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... die für diverse Zwecke gebohrt worden waren«, sagt Mark. »Für ein Feuerschutzsystem hier und einen Zusatzhalter dort. Im Gegenzug gab es zahllose Löcher, die wir wieder freimachen mussten.« Erschwerend bei dieser Arbeit kam hinzu, dass jeder bei Shelby American gebaute GT40 einzigartig war. »Sie wurden von unterschiedlichen Jungs gebaut«, weiß Allin. »Bei einem war ein Schweißstück ein Zoll lang, beim anderen 1,5 Zoll. Einer bohrte ein Loch hier, ein anderer leicht versetzt daneben.« Allin sprach mit keinem der Mechaniker, die vor 50 Jahren an dem Auto geschraubt hatten. »Es wird sich niemand mehr daran erinnern, ob am Schalter für die Benzinpumpe ‚Aux‘ oder ‚Res‘ stand.« Wie ein nach den Higgs-Teilchen suchender Physiker studierte er lieber stundenlang historische Fotos, um auch kleinen Details auf die Spur zu kommen. »Fotos sind Segen und Fluch zugleich«, seufzt er. »Sie können helfen, das Auto originalgetreu nachzubauen, doch kosten sie extrem viel Zeit. Hätte ich sie nicht gehabt, hätte ich mich an anderen GT40 orientiert und bei manchen Dingen nach Gutdünken entschieden.« Die Fotos halfen Allin bei der Platzierung von (ungleichmäßig angebrachten) Nietlöchern, der Farbe für die Bremskühlschläuche (orange) oder der Sicherung des Blinkerhebels an der Lenksäule (mit in der Mitte durchschnittenen Schlauchklemmen). Obwohl die Halterung für ...
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